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Geraint Thomas deklassiert in Villnöss die Konkurrenz

Eine eindrucksvolle Vorstellung lieferten heute Geraint Thomas und sein Team Sky ab. Der Walise sicherte sich die 3. Etappe der „Tour of the Alps“ nach einem wahren Kraftakt auf dem letzten Kilometer. Dort holte er die Führenden Landa und Pozzovivo noch ein und schlüpfte mit seinem Etappensieg ins Führungstrikot. 

Der dritten Etappe der „Tour of the Alps“ von Niederdorf nach Villnöss (135,6 km) drückte Geraint Thomas seinen Stempel auf: Am Rodendgo-Pass und am Schlussanstieg nach Villnöss ließ Thomas nichts anbrennen. Lange sah es danach aus, als ob Mikel Landa heute der Top-Sky-Fahrer sein würde - zumindest bis einen Kilometer vor dem Ziel. Aber Thomas setzte nach und feierte einen eindrucksvollen Etappensieg vor seinem Teamkollegen Landa. 

Auf der heutigen Königsetappe zeigten die Profis auch, wer vor dem Giro d’Italia in Top-Form ist: Landa präsentierte sich heute stärker als noch in Innsbruck, während sich Pozzovivo wie meist im April schon in blendender Verfassung präsentiert. Scarponi war auch heute solide unterwegs, wie Formolo, während Thibaut Pinot einen schlechten Tag im Vergleich zu gestern erwischte. Aber immerhin wurde der Franzose noch Tagesfünfter. Der gestrige Etappensieger Rohan Dennis (BMC) hat als einziger der Favoriten viel an Boden verloren. Aber es warten noch zwei harte Tage, wo er Zeit gut machen kann. 

Was heute passierte

Die Fluchtgruppe des Tages bildete sich unmittelbar nach dem Start. Das Führungstrio bestand aus Leigh Howard (Aqua Blue), Davide Orrico (Sangemini-MGkVis) und Filippo Fortin (Tirol). Beim Anstieg auf den Terenten (1.219m) hatten sie bereits 6:30 Minuten Vorsprung. Danach organisierte Gazprom-Rusvelo, das Team des Bergpreisführenden Alexander Foliforov, die Nachführarbeit. Doch der Vorsprung blieb bis zur ersten Bergwertung nach 42 Kilometern, die der italienische Youngster Orrico gewann, konstant. 

Sie hielten ihren Vorsprung bis zum gefürchteten und großteils unbekannten Rodengo-Pass. Dort war es erneut Orrico, der die besten Kletterfähigkeiten zeigte und auf 1.748m die Bergpunkte holte. Beim Anstieg erhöhte das Team Sky das Tempo im Feld, das sich mittlerweile auf 40 Fahrer reduzierte, und minimierte am Gipfel den Rückstand auf zwei Minuten. Während Ian Boswell und seine Sky-Kollegen das Tempo weiter verschärften, konnte sich vorne einzig Orrico halten. Der Italiener wurde schließlich 7,5 Kilometer vor dem Ziel in Villnöss gestellt. Das Hauptfeld bestand hier nur mehr aus rund 20 Fahrern, als der letzte Giro del Trentino-Gewinner Mikel Landa fünf Kilometer vor dem Ziel attackierte. Ihm konnten nur Dario Cataldo (Astana) später Domenico Pozzovivo (Ag2r-La Mondiale) folgen.

Der Italiener Pozzovivo erhöhte weiter das Tempo, dem Cataldo nicht mehr folgen konnte. Dahinter versuchte Scarponi den Rückstand zu reduzieren, am Hinterrad ein bärenstarker Geraint Thomas und ein Thibaut Pinot (FDJ), der nicht seinen besten Tag erwischte. Zwei Kilometer vor dem Ziel - Pozzovivo und Landa bauten ihren Vorsprung auf 20 Sekunden aus - sah es nach einem Zweikampf um den Etappensieg aus. Doch dann passierte das Unerwartete: Davide Formolo (Cannondale-Drapac) attackierte, Geraint Thomas setzte nach und ließ den Italiener einen Kilometer vor dem Ziel stehen. Innerhalb von 500 Metern schloss der Walise das Loch zum Führungsduo. Jetzt begann die große Sky-Party, als Thomas den Etappensieg vor seinem Teamkollegen Mikel Landa feierte. Pozzovivo wurde Dritter. Thomas eroberte damit das „Fuchsia“-Führungstrikot. Bei der „Tour of the Alps“ könnte sich heute jener Fahrer herauskristallisiert haben, den es zu schlagen gilt!

Statements von Gerraint Thomas

„Am Beginn des letzten Anstieges zum Ziel fühlten Mikel Landa und ich uns sehr gut. Wir haben beschlossen, dass er eine Attacke  versucht. So konnte ich mich ans Hinterrad der Gegner heften. Als Formolo vor dem letzten Kilometer attackierte, sah ich, dass die anderen schon am Limit waren. Ich setzte nach - obwohl ich nicht dachte, dass ich Landa und Pozzovivo noch einholen könnte - und schaffte es. Erst im Ziel realisierte ich, was ich da heute geschafft habe.“

„Mein Team Sky hat heute einen fantastischen Job gemacht; vor allem am Schlussanstieg. Wir sind nur mehr zu Sechst, aber wir sind sechs starke Fahrer, die ausgezeichnet kommunizieren.“

„Der heutige Sieg gibt mir Zuversicht für den Giro d’Italia. Aber der Giro ist Neuland für mich und ein Top-Ten-Platz wird schwer, gerade gegen Leute wie Nibali oder Quintana. Jetzt konzentriere ich mich auf mich und auf die „Tour of the Alps“ mit den langen Anstiegen. Das ist die perfekte Vorbereitung für die Italien-Rundfahrt.“

„Ich habe mir vor der „Tour of the Alps“ noch die Giro-Etappen 18 und 19 angesehen. Das sind brutal schwere Tagesabschnitte. Nach dieser Rundfahrt mache ich zuhause ein paar Ruhetage, ehe der Giro-Stress beginnt.“

„Wir führen jetzt bei dieser Rundfahrt und wollen das Trikot bis zum Schluss verteidigen. Morgen folgt ein weiterer harter Tag und bis Freitag kann noch viel passieren.“

Die 4. Etappe der „Tour of the Alps“

Die vierte Etappe der „Tour of the Alps“ bringt die Profis morgen von Südtirol über 165,3 Kilometer in das Trentino, von Bozen nach Cles in das Nontal, der Region des Trofeo Melinda. Zwei Bergwertungen warten auf die Profis: Der Mendola-Pass und der Forcella di Brez, wo danach noch 34 Kilometer zu fahren sind. Diese letzte Bergwertung hat es mit durchschnittlich 10,2 Prozent Steigung in sich. Die heutige Villnöss-Etappe war sehr schwer, aber es kommen noch zwei anspruchsvolle Tage. 

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