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Kette rechts - RBL-Finale beim King of the Lake Mannschaftszeitfahren

„Wödklasse“ stand auf den rotweißen Dressen, mit denen die gesamte Amplatz-Mannschaft bei der Siegerehrung im riesigen Festzelt das Podium stürmte – zwei Dutzend Fahrer und Betreuer ließen recht routiniert die zahlreichen Korken knallen und setzten die Bühne samt Ehrengästen kurzzeitig unter „Wasser“. Schließlich galt es für das Team aus Langenlois das dreifache Double zu feiern – von 2015 bis 2017 stellte Amplatz den Sieger in der Einzel- und Mannschaftswertung.

Nicht mehr alle Bundesligateams konnten oder wollten das Sechser-Kontingent beim Zeitfahren ausnutzen. WSA Greenlife stand überhaupt nur mehr mit einem Trio am Start, „Verletzungen, Erkrankungen, Auslandsstart in Ungarn“, führte Betreuer Werner Faltheiner als Erklärung an. Auch die Vorarlberger, die zeitgleich ein Rennen in Frankreich besetzen mussten, waren nur mit einem Quartett am Start.

Das oberösterreichische Team Feldbinder Owayo KTM war im Frühjahr neu in die Bundesliga gekommen und will erfreulicher Weise auch im nächsten Jahr an dieser Rennserie teilnehmen. Schwerpunkt bleibt generell die U 23-Nachwuchsarbeit, 2017 haben die Rennfahrer von Manager Andreas Baumgartner in ihrem Gründungsjahr schon immerhin fünfzig Renntage absolviert.

Mit Startnummer 1200 auf dem aerodynamischen Helm startete Zeitfahr-Staatsmeister Georg Preidler als allerletzter Teilnehmer und krönte sich zum inoffiziellen „Seekönig“: Seine Tagesbestzeit von 55:58 Minuten, und damit eine gute Minute schneller als Riccardo Zoidl im Vorjahr, bezeichnete er selbst als „sicher sehr gut, ich habe gegeben, was ich konnte.“ Der einstige Bundesliga-Fahrer, der zu Beginn seiner Karriere zwei Saisonen bei Wels Gourmetfein und dem Team Tirol gefahren war, startete am Attersee zum letzten Mal im Sunweb-Dress und hat sich damit stilgerecht von seinem Brötchengeber verabschiedet. Die nächsten beiden Saisonen fährt Preidler ja für den französischen Rennstall FdJ. So wie alle anderen Profis war er am Attersee vom Ambiente dieses Rennens schwer beeindruckt und würde gerne wiederkommen.

Zum zweiten Mal schon hat Union Raiffeisen Tirol am King of the Lake teilgenommen und war als sechstbestes BL-Team heuer deutlich schneller als im Vorjahr. Für das Team aus Schwaz war das Zeitfahren ein Probegalopp für einen bemerkenswerten Auslandsstart: die Tiroler starten am kommenden Wochenende bei Paris-Tours, einem UCI 1.2-U 23 Rennen. Dort werden u.a. die Farmteams von Lotto, Sunweb, BMC am Start sein – und das kleine Regionalteam aus dem Inntal, eine Wertschätzung für die Nachwuchsarbeit in Österreich.

Herbstzeit ist Transferzeit: Am Attersee gaben sich aber die meisten Rennställe noch sehr zugeknöpft, was ihre neuen Fahrer betrifft. In Wels wird’s drei Zugänge und vier Abgänge geben, hat Teamchef Grossek gemeint; Riccardo Zoidl wird jedenfalls weiter im Felbermayr-Trikot fahren. Zum Bundesligasieger Amplatz, der ab sofort auf den Namen „My Bike Stevens“ hört, kehrt Maximilian Kuen zurück „und noch ein weiterer Österreicher“, so der neue Teammanager Christoph Kaltenböck, der heuer schon beim Verein als Betreuer unterwegs war. Schließlich muss der Abgang von Hermann Pernsteiner ersetzt werden. Mittelfristiges Ziel bei den Langenloisern wird der Aufbau eines starken U 23-Teams sein, in Zusammenarbeit mit dem Sportland NÖ.

Für Liebhaber digitaler Ziffern: Extremradler Christoph Strasser umrundete den Attersee in genau 1:01:11,11 Stunden; etwas länger wird er in zwei Wochen unterwegs sein, da versucht sich der 34jährige Steirer auf der Winterbahn: er will in Grenchen in der Westschweiz den aktuellen 24 h-Bahnrekord brechen, der bei stolzen 903 Kilometern steht.

 

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