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ÖRV-Stellungnahme Anti-Doping-Vergehen Thomas Pechhacker

Der Österreichische Radsport-Verband (ÖRV) bestätigt die vom Weltverband UCI veröffentlichte Sperre des ehemaligen Trial-Weltmeisters Thomas Pechhacker. Ein auffälliger Laborbefund des 24-jährigen Niederösterreichers vom 25. August 2019 wies unerlaubte Stimulanzien auf. Der Athlet verzichtete auf die Öffnung der B-Probe, woraufhin er nun für acht Monate bis 13. Juni 2020 gesperrt wurde. Pechhacker führte die positive Probe auf ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zurück, dass er vor dem Weltcupwettbewerb in Italien einnahm. Der Österreicher akzeptierte die Bestrafung der UCI, die die eigentliche Strafe von zwei Jahren reduzierte, da sie ihm keinen wesentlichen Fehler oder Nachlässigkeit attestierte.

Der Österreichischen Radsport-Verband verurteilt das Vergehen des Athleten aufs Schärfste und unterstrich abermals seine erst im Vorjahr erklärte Null-Toleranz-Politik. "Das bedeutet, Dopingsünder werden in Zukunft keinerlei Berücksichtigung mehr in Kadern unseres Verbandes finden", bekräftigte ÖRV-Präsident Harald J. Mayer.

Der ÖRV, seine MitarbeiterInnen, Funktionäre und Trainer werden auch in Zukunft kompromisslos und sehr konsequent diese Null-Toleranz-Haltung verfolgen und umsetzen, sind aber gegen kriminelle Absichten im persönlichen Umfeld einer Sportlerin oder eines Sportlers nicht geschützt.

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