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St. Pöltner Radmarathon präsentierte sich in neuem Ambiente

Die sechste Auflage des St. Pöltner Radmarathons ging am 16. 06. 2013 wieder unter dem Titel UCI World Cycling Tour Austria über die Bühne. Als zehnte Station auf der offiziellen Jedermann-Radsportserie des Weltradsportverbandes UCI schloss sich St. Pölten prominenten Austragungsorten wie Saint Tropez, Perth, Kopenhagen, Kreta oder Rio de Janeiro an. Ein Breitensportevent, bei dem jeder Teilnehmer sein Ziel findet.

Natürlich wurde auch wieder um die begehrten Startplätze für die Amateurradsport-weltmeisterschaften in Italien gefahren.

Neu war heuer die Austragungsstätte. Start und Ziel befanden sich ersmals im Regierungsviertel der Landeshauptstadt St. Pölten, im Herzen des Sportlandes Niederösterreich.

Nicht nur das Ambiente und die Nähe zum Publikum konnten die Teilnehmer beeindrucken, auch das Wetter spielte mit. Der im Vorfeld angekündigte Hitzetag wurde nur früh am Morgen durch einige Regenschauer eingetrübt. Die Teilnehmer der Strecke konnten die erste halbe Stunde von der Abkühlung profitieren. Der Rest des Bewerbes sowie der gesamte Classic-bewerb entwickelten sich zu einer wahren Hitzeschlacht.

Pünktlich um 08:00 Uhr gingen die Teilnehmer der Strecke Extrem („Der Härteste im Osten“) ins Rennen. Neutralisiert ging es durch St. Pölten ins Pielachtal. Über Wetterlucke und Luft fuhren die Teilnehmer bis nach Schwarzenbach an der Pielach, dann weiter nach Türnitz. Über den Annaberg und Wastl am Wald führte die Strecke nach St. Pölten zurück.

Der Vorarlberger Manuel Schreiber kam am Besten mit den hochsommerlichen Verhältnissen zurecht. Nach bereits 04:24:29 kam er als Gesamtsieger ins Ziel. Gefolgt von Daniel Wabnegg aus der Steiermark mit knapp 4 Minuten Rückstand.

Dritter wurde der Wiener Ferdinand Bruckner.

Bei den Damen siegte die international renommierte Tirolerin Doris Posch vor Manuela Grünzweil und Sophie Schober.

Sonja Schibich vom RC sunpor St.Pölten erreichte in ihrer Altersklasse den 2. Platz, Gerald Teubenbacher erreichte den 7. Platz. Beide sind damit für das UCI World Cycling Tour Finale im September in Trento (Italien) qualifiziert.Thomas Voska erreichte in der AK3 den 25. Rang. Sigi Kalteis wurde 20. in der AK1.

Die Teilnehmer der Strecke Classic gingen um 09:00 Uhr an den Start.

Rund 600 Sportler nahmen diesen Bewerb in Angriff.

Hier standen 80 Kilometer und 1110 Höhenmeter am Programm.

Es waren immerhin die Klassiker Wetterlucke, Luft und Plambacheck zu absolvieren. Einmal mehr war Helmut Pitzl aus der Steiermark  bei den Herren eine Klasse für sich. Er siegte in einer Zeit von 02:06:14. Walter  Lehki vom RC DANA Pyhrn-Priel belegte den zweiten Platz. Dritter wurde Lokalmatador Johannes Gratz von der Radsportunion St. Pölten.

Eine Talentprobe legte Thomas Gruber von der Kaderschmiede Radunion Niederösterreich ab. Der 17-Jährige belegte in der Klasse U19 den hervorragenden 2. Platz.

Bernd Teubenbacher und Mathias Scheibelreiter vom RC sunpor St. Pölten erreichten  die Plätze 12 und 14 in ihren Alterklassen, Mile Jelic wurde 37.

Ausgezeichnete Leistungen gab es bei den Damen. Es siegte in einer Zeit von 02:28:20 Claudia Pfisterer vor Anna Hofmann und der Französin Lillian Pfluke. Claudia Kirschner vom Kollar Racing Team belegte den 6. Platz.

Ebenfalls am Start der ehemalige belgische Radprofi und dreifache Weltmeister Erwin Verwecken. Er war als Vertreter des Weltradsportverbandes UCI am Start und stellte dem Event ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

Constantia Teich siegte zum fünften Mal  bei der Teamwertung

Den Sieg bei der Teamwertung holte sich das Team Constantia Teich gefolgt vom Team der Firma Voith St. Pölten.  Für Constantia Teich war es bereits der fünfte Erfolg. Voith St. Pölten war mit einem starken Team am Start und  überzeugte ebenfalls durch starke Leistungen.

Im Zielbereich herrschte tolle Stimmung im Publikum.

Die Veranstalter vom Radclub sunpor St.Pölten freuen sich über eine gelungene Veranstal-tung.

Ergebnisse und Fotos sind bereits online unter www.stp-radmarathon.at.

 

Fotos unter www.sportograf.de.

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