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Maximilian Foidl - Foto: EXPA/JFK/ÖRV

Maximilian Foidl bester Österreicher im Eliterennen mit Rang 34

Kein Kaiserwetter gab es bei den Mountainbike Weltmeisterschaften für die Elitemänner im Cross Country. Kurz vor dem Start zogen dunkle Wolken über Saalfelden Leogang und sorgte für sehr kühle Temperaturen. In einer wahren Kälteschlacht setzte sich der Franzose Jordan Sarrou durch und feierte nicht nur seinen ersten Titel sondern fixierte auch das dritte Gold für sein Land am Samstag. Silber ging an den Schweizer Mathias Flückinger, Bronze eroberte Sarrous Teamkollege Titouan Carod. Bester Österreicher wurde Maximilian Foidl auf Rang 34, Gregor Raggl platzierte sich als 43ter.

„Das lief leider enttäuschend. Das Ergebnis ist eigentlich okay, aber dann auch nicht das, was rausschauen hätte können“, gab sich Foidl enttäuscht. Der 24-Jährige Tiroler wollte mit einem guten Start sich im vorderen Feld platzieren, was ihm aber nicht ganz gelang. „Der Start war okay, aber du verlierst halt trotzdem gleich eine Minute auf die Führenden. Dadurch musste ich viel riskieren und das ist mir leider nicht aufgegangen“, berichtete der St. Johanner, der zur Rennhälfte einen Sturz verkraften musste.

Foidl

„Als ich da auf der Erde lag, habe ich mich nicht ganz ausgekannt und kurz überlegt, ob ich absteigen soll“, so Foidl, der aber dann weiterfuhr: „So wollte ich das Rennen aber nicht beenden und eine Heim-WM fährt man nicht jeden Tag.“ Auch sein Teamkollege Gregor Raggl hatte gleich zu Beginn schon mit Problemen zu kämpfen. Eine Schnalle an seinem Rennschuh brach, diese musste gleich in der ersten Feed-Zone von den Mechanikern notdürftig geflickt werden. „Ich habe da viel Zeit verloren. Danach bin ich mein Tempo gefahren, war aber dann natürlich am Ende nicht dort, wo ich sein wollte“, erzählte der Roppener.

Raggl

Die in den letzten Tage so vom Regen aufgeweichte Strecke präsentierte sich am Samstag dann in guter Verfassung. „Sie war echt gut fahrbar und der in der zweiten Rennhälfte eintretende Regen hat den Kurs nicht mehr aufgeweicht“, beschrieb Raggl, der sich über den Zuspruch entlang der Strecke freute. Denn die Streckenposten sprangen für die bei der WM nicht zugelassenen Fans ein und feuerten die Fahrer an. „Eine WM ohne Zuschauer hat sich keiner gewünscht, aber wir sind heilfroh, dass sie stattgefunden hat. Man kann den Organisatoren und den vielen Freiwilligen nur ein Lob aussprechen“, resümierte der Tiroler, der das Rennen auf Rang 43 beendete.

Fabian Costa landete mit einer Runde Rückstand auf Rang 60, knapp vor Florian Wimmer und Armin Embacher, die die Plätze 63 und 64 einnahmen. Moritz Bscherer beendete das WM-Rennen der Elite auf Rang 67, Karl Markt musste aufgrund einer Erkrankung auf den Start verzichten.

Ergebnis:
GOLD: Jordan Sarrou (FRA) 1:25:37
SILBER: Mathias Flückinger (SUI) + 0:45
BRONZE: Titouan Carod (FRA) + 0:55
34. Maximilian Foidl (AUT) + 7:12
43. Gregor Raggl (AUT) + 8:14
60. Fabian Costa (AUT) – 1 Runde
63. Florian Wimmer (AUT) - 1 Runde
64. Armin Embacher (AUT) - 1 Runde
67. Moritz Bscherer (AUT) - 1 Runde

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