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Sarah Rijkes - Foto: Ceratizit-WNT Rotor Pro Cycling

Rijkes: "Es tut gut, dass wir wieder ein Ziel haben

Seit zwei Saisonen fährt die Österreichische Straßenmeisterin von 2018, die Niederösterreicherin Sarah Rijkes für das deutsche Ceratizit – WNT Pro Cycling Team. Auch wenn die Equipe 2020 noch nicht zu den acht neuen WorldTeams bei den Frauen gehört, so waren sie im letzten Jahr bei allen großen Rennen am Start. Am Dienstagabend veröffentlichte der Weltradsportverband UCI die neuen Kalender der Männer und Frauen. Innerhalb von vier Monaten finden alle Saisonhighlights nun kompakt statt, beginnend im August.

„Die Wichtigkeit des Kalenders darf nicht unterschätzt werden. Einerseits für die Teams, die den fortbestand ihrer Sponsoren sichern müssen, aber auch für die Organisatoren. Die Belgischen Klassiker sind nach wie vor in der gleichen Zeitspanne, wie sie im Frühjahr gewesen wären“, erklärte die 29-Jährige. Im Gegensatz zu den Männern gibt es bei den Frauen fast keine Terminüberschneidungen.

„Für mich sind meine liebsten Rennen weiter im Kalender. Statt im März halt jetzt im Oktober. Und mit Paris- Roubaix kommt ein kleiner Traum extra noch dazu“, erklärte die Niederösterreicherin mit den niederländischen Wurzeln, denn erstmals wird der Kopfsteinklassiker auch im Programm der Frauen sein, am 25. Oktober.

„Es tut vor allem mental gut, dass wir nun wieder ein Ziel haben. Inwieweit die Daten wirklich realistisch sind, wird nur die Zeit zeigen können. Ich trainiere zurzeit viel Grundlagen und wenig Intensität. Aber die Vorbereitung auf die Rennen wird sicher anders sein, als würde man die Saison Anfang des Jahres beginnen“, berichtete Rijkes und fügte an: „Denn man hat schon ein anderes Maß an Training im Körper und auch die äußeren Umstände, wie das gute Sommerwetter sind völlig konträr zum Jahresbeginn.“

Auch vor etwaigen Wetterkapriolen bei den späten Rennterminen hat die Österreicherin keine Sorgen. „Ab Mitte Oktober ist vieles möglich, von 20 Grad bis Schneefall. Die Vuelta geht sogar bis in den November. Aber es ist Spanien und dorthin zieht es viele Fahrer auch im Winter“, so die 29-Jährige, die sich auf die wohl sehr intensive Rennzeit im Herbst schon freut.

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