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Michael Gogl - Foto: Reinhard Eisenbauer

Schwieriger Herbst wartet auf Gogl in Belgien

Klassikerähnliche Tagesprofile, Kopfsteinpflasterabschnitte und Sprintetappen. In diesem Jahr bietet die BinckBank-Tour die Ouvertüre für die Belgischen Frühjahrsklassiker, die nach der Corona-Krise in den Spätherbst verschoben wurden. Dort will sich dann auch Michael Gogl (NTT) von seiner besten Seite präsentieren.

Der Wolfsegger ist der einzige rot-weiß-rote Fahrer im Starterfeld der Tour durch die Benelux-Länder und misst sich gegen die besten Klassikerspezialisten der Welt dort. So stehen unter anderem Matthieu van der Poel, Zdenek Stybar, Oliver Naesen, Pascal Ackermann, Philippe Gilbert oder Niki Terpstra, allesamt Sieger solcher Rennen in der Startliste.

„Ich muss mal sehen wie es mir dort geht. Eine Erkältung hat mir zuletzt ziemlich zugesetzt, aber von der Tour habe ich mich gut erholt“, berichtete der 26-Jährige. Zuletzt zeigte er sich bei der Tour de France von seiner offensiven Seite, ging mehrmals, auch in den schweren Bergetappen, in Fluchtgruppen.

„In den Sprints wollen wir mit Max Walscheid mitmischen“, schilderte er die Teamtaktik seiner südafrikanischen Mannschaft, die gestern bekannt geben musste, dass sie für 2020 auf Sponsorensuche gehen müssen, nachdem der Vertrag mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen nicht verlängert werden konnte. „Leider ist die Situation im Team gerade nicht so gut“, kommentierte Gogl die Situation. Nichtsdestotrotz warten nun fünf schwere Tage in Belgien auf den Oberösterreicher, der vor allem dann bei Rennen wie Gent-Wevelgem, der Flandern-Rundfahrt oder Paris-Roubaix aufzeigen will.

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