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Hermann Pernsteiner - Credit: Bahrain-McLaren/Zac Williams/SW Pix/Cor Vos/BettiniPhoto

Hermann Pernsteiner - Credit: Bahrain-McLaren/Zac Williams/SW Pix/Cor Vos/BettiniPhoto

Haller und Pernsteiner präsentierten sich auch in Geelong stark

Mit dem Cadel Evans Great Ocean Road Race endete die Australienreise von Hermann Pernsteiner und Marco Haller (beide Bahrain – McLaren). Das österreichische Duo präsentierte sich auch beim zweiten Eintagesrennen des Jahres auf dem fünften Kontinent stark und am Ende landete Haller in Geelong auf Rang acht, Pernsteiner wurde Elfter.

"Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein", erklärte Haller in der Presseaussendung seines neuen Teams Bahrain – McLaren. "Es war ein schwieriges Rennen. Viele Sektionen waren vom Seitenwind geprägt, die das Feld oft geteilt haben. Auf dem Schlusskurs war es echt hart. Hermann und ich haben es in die Gruppe geschafft und in der letzten Runde haben dann die besten Beine entschieden", fügte er an.

Gemeinsam mit seinem niederösterreichischen Landsmann schaffte es der Kärntner beim Ausscheidungsrennen rund um Geelong, bis ins Finale hinein vorne zu behaupten. Während sich Pernsteiner sogar an der Spitze einreihen konnte, lauerte Haller an der Seite der Topsprinter wie Caleb Ewan (Lotto Soudal) und Elia Viviani (Cofidis) knapp dahinter.

Um die  Chancen zu bündeln, ließ sich Pernsteiner zurückfallen, doch das Duo schaffte danach den Anschluss nach ganz vorne nicht mehr. Im Sprint der Verfolger zeigte Haller dann seine gute Form, nachdem er schon vor drei Tagen bei Race Torquay (1.1.) Zwölfter geworden war. Hinter Ewan wurde er diesmal Zweiter im Sprint der Verfolger, knapp dahinter landete Pernsteiner.

"Für uns war es sicherlich das Maximum, das wir rausholen konnten", erklärte der Kletterer, der die Tour Down Under, das erste WorldTour-Rennen des Jahres auf dem zehnten Platz abgeschlossen hatte. Die Mühen der letzten Tage steckten aber schon zu Beginn des Cadel Evans Race im Körper des 29-Jährigen: "Am Anfang hatte ich keine guten Beine. Am Ende wurde es aber besser und ich konnte attackieren. Ich war vorne, habe dann aber auf Marco gewartet, weil er der stärkere Sprinter war. Er war nur eine Gruppe hinter mir, aber leider haben wir die Ausreißer nicht mehr gestellt“, sagte Pernsteiner.

Zufrieden war auch der Sportliche Leiter der beiden Österreicher: "Die Jungs waren echt gut. Das Rennen war anstrengend aber wir haben uns vorne gezeigt und wir können mit den Tagen in Australien sehr zufrieden sein“, sagte Tristan Hoffmann.

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